Log+Key

Elektronische Schlüsselverwaltung

Elektronische Schlüsselverwaltung — ohne teuren Tresor.

Elektronische Schlüsselverwaltung muss kein Hardware-Tresor sein. Mit Smartphone, optionalen NFC-Tags und einer DSGVO-konformen Cloud dokumentieren Sie jede Schlüsselbewegung — bis 10 Schlüssel dauerhaft kostenlos.

So funktioniert Log+Key

Was bedeutet „elektronisch" hier eigentlich?

Wer nach elektronischer Schlüsselverwaltung sucht, landet heute meist auf Hardware-Anbietern — großen Schlüsselschränken mit Code-Pad oder RFID-Karten-Lesern. Das ist historisch begründet: bevor Cloud-Software für jeden Mittelständler zugänglich wurde, war „elektronisch" praktisch ein Synonym für „elektronischer Schlüsseltresor". Inzwischen ist der Begriff deutlich breiter.

Heute bedeutet elektronische Schlüsselverwaltung schlicht: die Bewegungen physischer Schlüssel werden digital dokumentiert. Auf welchem Gerät die Doku entsteht — Tresor-Pad, Smart-Lock-App oder Web-Browser auf dem Smartphone — ist erstmal offen. Genau diese Offenheit eröffnet einen Lösungsweg, der ohne große Anschaffung auskommt.

Die drei Archetypen elektronischer Schlüsselverwaltung

Aus Gesprächen mit Interessent*innen kristallisieren sich drei grundverschiedene Lösungstypen heraus — alle berechtigt, aber für sehr unterschiedliche Anwendungsfälle:

1. Elektronischer Schlüsseltresor

Ein abschließbarer Schrank mit Code-Pad, RFID-Karten-Leser oder biometrischem Zugang. Beim Öffnen wird protokolliert, wer den Tresor geöffnet hat. Welcher Schlüssel danach mitgenommen oder zurückgehängt wurde, ist meist nicht erfasst — sondern muss zusätzlich dokumentiert werden. Sinnvoll bei vielen hochwertigen Schlüsseln an einem zentralen Standort und hohem Sicherheitsbedarf gegen physischen Diebstahl. Anschaffungskosten typischerweise 500 € bis 5.000 € einmalig, plus optionale Wartung.

2. Elektronisches Schließsystem (Smart Locks)

Statt physischer Schlüssel kommt ein elektronisches Schloss zum Einsatz, das per Smartphone-App, Chip oder Code geöffnet wird. Strenggenommen handelt es sich dabei nicht um Schlüsselverwaltung, sondern um eine Schlüsselvermeidung — der physische Schlüssel verschwindet ganz. Sinnvoll bei wenigen Türen mit hohem Übergabe-Aufkommen (z. B. Ferienwohnungen). Pro Schloss rechnen Sie mit 50 € bis 200 €. Bei einem Schlüsselbund mit 60 Wohnungsschlüsseln würde diese Lösung schnell unwirtschaftlich.

3. Schlüsselverwaltungs-Software (Cloud)

Die Schlüssel bleiben physisch — aber jede Bewegung wird digital dokumentiert. Mitarbeitende scannen einen NFC-Tag oder wählen einen Schlüssel in der App, das System protokolliert Zeitpunkt, Person und Kontext. Funktioniert ohne Anschaffung von Hardware-Tresoren oder Schließsystem-Tausch. Bei Log+Key startet das im Free-Tier bei 0 € für bis zu 10 Schlüssel und skaliert linear mit der Schlüsselzahl. Den Software-Funktionsumfang im Detail finden Sie auf der Software-Landingpage.

Wo der elektronische Tresor an Grenzen stößt

Ein elektronischer Schlüsseltresor löst genau ein Problem zuverlässig: die physische Sicherheit der Schlüssel. Drei Fragen lässt er aber typischerweise offen:

  • Wer hat den Schlüssel danach mitgenommen? Der Tresor protokolliert, dass um 8:47 Uhr jemand mit einem gültigen Code geöffnet hat — nicht, welcher von 200 Schlüsseln im Tresor danach welche Hand verlassen hat.
  • Wie übergebe ich den Schlüssel später weiter? Übergaben an Handwerker oder Reinigungskräfte passieren außerhalb des Tresors. Diese Bewegungen müssen Sie weiterhin manuell dokumentieren — oder sie bleiben undokumentiert.
  • Was passiert, wenn ich mehrere Standorte habe? Jeder Standort braucht einen eigenen Tresor, jeder Tresor seine eigene Code-Verwaltung. Eine zentrale Sicht über alle Standorte gibt es nicht.

Dazu kommt der wirtschaftliche Aspekt: Ein Tresor in der mittleren Größenordnung kostet so viel wie ein bis zwei Jahre einer Software-Lösung. Bei kleinen Teams oder wenigen Schlüsseln steht der Aufwand nicht zwingend im Verhältnis.

Wie eine Software das anders löst

Eine Cloud-basierte Schlüsselverwaltung dreht die Achse um: Nicht der Aufbewahrungsort wird elektronisch gesichert, sondern jede Bewegung des Schlüssels. Konkret heißt das:

  • Pro Schlüssel eine lückenlose Historie. Wer hat ihn ausgegeben, wer hat ihn zurückgegeben, wann, an wen weitergegeben, mit welcher Unterschrift. Durchsuchbar, exportierbar, audit-fest.
  • Mobile Nutzung statt fixer Standort. Übergaben passieren da, wo die Arbeit stattfindet — im Auto, beim Mieter, am Wand-Terminal, am Schreibtisch. Alles synchronisiert sich in Echtzeit.
  • Externe Empfänger ohne Account. Handwerker quittieren auf Tablet oder Terminal, Reinigungskräfte ebenso — kein Onboarding, kein Passwort, einfach Unterschrift.
  • Bestehender Tresor weiter nutzbar. Über die Wiegand-Schnittstelle lassen sich gängige Tresor- und Schließsysteme an Log+Key anbinden, sodass auch dort die Bewegung automatisch in der Historie landet.
  • Einstieg ohne Hardware-Invest. Free-Tier bis 10 Schlüssel, danach kalkulierbare Monatspreise. Kein Setup-Aufwand, keine Tresor-Lieferzeit, keine Installation.

Eine konzeptionelle Übersicht über alle Bausteine — Software, Hardware, Prozess — finden Sie unter Was ist ein Schlüsselmanagement-System?

Drei Wege im Vergleich

Elektronischer Tresor, Smart Lock oder Cloud-Software?

Die drei Archetypen elektronischer Schlüsselverwaltung in den Funktionen, die im Alltag wirklich zählen.

Funktion

Elektr. Tresor

  • Dokumentiert, wer den Schlüssel hat Nur, wer Tresor öffnete
  • Mobil nutzbar (Smartphone / Tablet)
  • Mehrere Standorte zentral verwalten Pro Standort ein Tresor
  • Übergabe an Externe (Handwerker, Reinigung) Code-Tausch nötig
  • Einstiegskosten 500 € – 5.000 € Hardware
  • Schlüssel bleiben physische Schlüssel
  • DSGVO-konforme Doku Tresor-abhängig

Funktion

Elektr. Schließsystem

  • Dokumentiert, wer den Schlüssel hat Nur Türöffnungen
  • Mobil nutzbar (Smartphone / Tablet) App, aber kein Schlüssel
  • Mehrere Standorte zentral verwalten Pro Schloss konfigurieren
  • Übergabe an Externe (Handwerker, Reinigung) Temp.-Code erstellen
  • Einstiegskosten 50 € – 200 € pro Schloss
  • Schlüssel bleiben physische Schlüssel Schlüssel werden überflüssig
  • DSGVO-konforme Doku Schloss-Hersteller-abhängig

Funktion

Log+Key Software

  • Dokumentiert, wer den Schlüssel hat Person + Schlüssel + Zeit
  • Mobil nutzbar (Smartphone / Tablet)
  • Mehrere Standorte zentral verwalten Eine Cloud-Instanz
  • Übergabe an Externe (Handwerker, Reinigung) Inkl. Unterschrift
  • Einstiegskosten 0 € bis 10 Schlüssel
  • Schlüssel bleiben physische Schlüssel
  • DSGVO-konforme Doku Hosting in Deutschland

Funktionen, die zählen

Was eine elektronische Lösung im Alltag leisten muss

  • Wer hat welchen Schlüssel?

    Live-Übersicht über alle Schlüssel und ihre aktuellen Halter*innen — nicht nur „der Tresor war offen".

  • Lückenlose Historie pro Schlüssel.

    Jede Entnahme, Rückgabe und Übergabe digital protokolliert. Audit-fest, durchsuchbar, jederzeit exportierbar.

  • Unterschrift bei Übergabe.

    Externe Empfänger (Handwerker, Reinigung, Mieter*innen) quittieren digital — ohne eigenen Account.

  • PIN-Anmeldung.

    Kein Passwort-Stress an der Schlüsselausgabe. Mitarbeitende identifizieren sich mit kurzem Code.

  • Optionales Wand-Terminal.

    Fester Anlaufpunkt für zentrale Schlüsselausgaben — fest installiert, immer synchron mit der Cloud.

  • Rückgabe-Termine.

    Klare Fristen bei zeitlich befristeten Übergaben. Das System erinnert automatisch.

Preisrechner

Was kostet Log+Key für Sie?

Geben Sie ein, wie viele Schlüssel Sie verwalten — wir zeigen Ihnen das passende Paket und ergänzen Terminal und NFC-Tags nach Bedarf.

Wieviele Schlüssel möchten Sie mit Log+Key verwalten?
Was ist das?

Wir wählen automatisch das passende Paket.

1 1.000+

Log+Key Terminal
Was ist das?

Wand-Terminal zum schnellen Scannen am zentralen Ort. 49 €/Monat pro Terminal — Versand inklusive (auch für NFC-Tags in derselben Bestellung). Lassen Sie das Feld auf 0, wenn Sie kein Terminal benötigen.


NFC-Tags bestellen
Was ist das?

Pro Schlüssel ein NFC-Tag. 2 €/Stück, 5 € Versand (entfällt bei gleichzeitiger Terminal-Bestellung).

Transparente Preise

Ab 0 € — bis 10 Schlüssel dauerhaft kostenlos

Pakete nach Anzahl der Schlüssel. Keine Setup-Gebühren, keine Hardware-Pflicht, keine versteckten Kosten.

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    10

    Schlüssel verwalten

    kostenlos

    Alle Funktionen, beliebig viele Nutzer*innen — bis 10 Schlüssel dauerhaft gratis.

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    39 € / Monat *

    Bis 100 Schlüssel mit beliebig vielen Nutzer*innen.

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    250

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    69 € / Monat *

    Bis 250 Schlüssel mit beliebig vielen Nutzer*innen.

  • Sie brauchen mehr?

    Individuell

    Mehr als 1.000 Schlüssel oder spezielle Anforderungen? Wir machen Ihnen ein Angebot.

* Alle Preise netto, zzgl. 19 % Umsatzsteuer.

Stimmen aus dem Einsatz

Was unsere Kund*innen sagen

Mit Log+Key werden endlich alle Schlüsselbewegungen digital erfasst. Damit werden unsere Dokumentations­anforderungen mit wesentlich weniger Aufwand erfüllt.

Dimitrij Greckin
Produktmanager Bezirk Hausnotruf
Malteser Hilfsdienst e.V.

Mit Log+Key haben wir endlich eine zuverlässige Lösung für das Verwalten unserer Schlüssel gefunden. Die Bedienung ist intuitiv und spart uns wertvolle Zeit und Ressourcen.

Stefan Herff
Geschäftsführer
Herff & Herff Verwaltungs GmbH

Häufige Fragen

Elektronische Schlüsselverwaltung in 8 Antworten

  • Was ist elektronische Schlüsselverwaltung?

    Elektronische Schlüsselverwaltung bedeutet, dass Schlüsselbewegungen digital dokumentiert werden — statt mit Stift und Papier oder im Excel-Schlüsselbuch. Der Begriff umfasst heute drei sehr unterschiedliche Lösungstypen: elektronische Schlüsseltresore (Hardware mit Code/RFID), elektronische Schließsysteme (Smart Locks, die den physischen Schlüssel ersetzen) und Schlüsselverwaltungs-Software (Cloud-Lösungen wie Log+Key, die jede Bewegung des bestehenden Schlüssels protokollieren).

  • Was ist der Unterschied zwischen einem elektronischen Schlüsseltresor und einer Software?

    Ein elektronischer Schlüsseltresor sichert die Schlüssel physisch und protokolliert, wann der Tresor geöffnet wurde — nicht, wer welchen Schlüssel danach genommen hat. Eine Software wie Log+Key dokumentiert die Bewegung pro Schlüssel und pro Person: Wer hat den Klient*innen-Schlüssel um 8:47 Uhr entnommen, wer hat ihn um 14:12 Uhr zurückgegeben, mit welcher Unterschrift. Den ausführlichen Direkt-Vergleich finden Sie unter Log+Key vs. Schlüsseltresor.

  • Braucht man für elektronische Schlüsselverwaltung Hardware?

    Nein. Im Software-Modell läuft die Verwaltung auf jedem Smartphone, Tablet oder Computer mit Browser — ohne Installation und ohne zwingende Hardware. Optionale Ergänzungen wie NFC-Tags (2 € pro Stück) am Schlüsselbund oder ein Wand-Terminal beschleunigen die Bedienung, sind aber nicht Voraussetzung. Für eine konzeptionelle Übersicht über die Bausteine lesen Sie Was ist ein Schlüsselmanagement-System?

  • Was kostet eine elektronische Schlüsselverwaltung?

    Stark abhängig vom Lösungstyp. Ein elektronischer Schlüsseltresor kostet je nach Größe 500 € bis 5.000 € einmalig, plus optional Wartung. Elektronische Schließsysteme rechnen pro Schloss (50 € bis 200 €) und brauchen pro Tür eine Investition. Software-Lösungen wie Log+Key starten kostenlos bis 10 Schlüssel, ab 100 Schlüsseln 39 € / Monat, ab 250 Schlüsseln 69 € / Monat. Den Preis-Rechner finden Sie weiter oben auf dieser Seite oder auf der Preise-Seite.

  • Wie sicher ist eine Cloud-Schlüsselverwaltung gegenüber einem physischen Tresor?

    Andere Sicherheits-Achse. Ein Tresor schützt vor physischem Diebstahl der Schlüssel — eine Software schützt vor Verlust der Nachvollziehbarkeit. Beides hat seinen Platz: Wer sehr viele hochwertige Schlüssel zentral lagert, ergänzt sinnvoll mit Tresor; wer wissen muss, wer welchen Schlüssel wann hatte, braucht zwingend eine Software-Schicht. Bei Log+Key: Hosting ausschließlich in Deutschland, eine AVV-Vorlage liegt vor, mehr zum Thema Sicherheit.

  • Lässt sich ein vorhandener elektronischer Tresor mit Log+Key kombinieren?

    In vielen Fällen ja. Über die Wiegand-Schnittstelle binden wir gängige Schließsysteme wie SimonsVoss an, sodass Tresor-Öffnungen automatisch in der Log+Key-Historie landen. So bekommt der bestehende Tresor die fehlende Doku-Schicht „wer hat welchen Schlüssel danach mitgenommen" hinzu — ohne dass Sie die Hardware tauschen müssen. Sprechen Sie uns an, wir prüfen die Anbindung für Ihr konkretes Modell.

  • Für welche Branchen lohnt sich elektronische Schlüsselverwaltung besonders?

    Überall, wo regelmäßig die Frage „Wer hat den Schlüssel?" entsteht. Häufig: Hausverwaltungen und Makler (viele Objekte, viele Externe), ambulante Pflege und Hausnotruf-Dienste (Klient*innen-Schlüssel, Schichtbetrieb), Autohäuser (Fahrzeugschlüssel mit DMS-Bezug), Gebäudemanagement und Wach- und Sicherheitsdienste.

  • Wie schnell sind wir mit Log+Key einsatzbereit?

    Mit dem Free-Tier in wenigen Minuten — Account anlegen, erste Schlüssel erfassen, los geht's. Bei Roll-outs mit NFC-Tags und/oder Terminal rechnen Sie mit 2–4 Wochen vom Vertragsabschluss bis zum Produktivstart. Engpass ist meist die Tag-Lieferung — wir kleben sie auf Wunsch vorab nummeriert auf den Schlüsselbund.

Bereit für die elektronische Lösung ohne Hardware-Invest?

Starten Sie mit 10 Schlüsseln kostenlos

Keine Kreditkarte, keine Demo-Pflicht, keine Tresor-Bestellung. Erfassen Sie die ersten 10 Schlüssel digital — und entscheiden Sie danach, ob Log+Key für Ihr Team der richtige Weg ist.